Elemente eines ganzheitlichen Lebensstils.

Foto: Andrea Muehleck

Wie Yoga zur Ganzheit führen kann.

YOGA ist ein Zustand, in dem unsere „innere Sicherheit“, die „intuitive Kreativität“ und „Selbstheilungskräfte“ aktiviert sind. Es ist eine ganzheitliche, integrale Praxis der Verbundenheit. Es schließt nichts aus und alles ein, was zur Heilung gut tut. Alles findet im YOGA seinen Platz und wir öffnen damit faszinierend neue, undenkbare Räume. Genau damit beginnt in meinen Augen „heilsamer YOGA“. 

Es gibt viele Aspekte im YOGA, aber es gibt immer nur ein Ziel: Klarheit ! Die geistige Klarheit, aber auch die Reinigung und Harmonisierung auf körperlicher Ebene! Dabei gibt uns YOGA viele Methoden und Möglichkeiten an die Hand wie wir diese „Klarheit“ verinnerlichen können. Es ist ein unerschöpflicher Schatz, aus dem wir uns bedienen können – und dabei so intuitiv, natürlich und in sich vollkommen kreativ. Was wir auch ganz schön daran erkennen, dass es so viele zusammenhängende Facetten gibt: sei es die Therapieform für den Körper (Asanas), die klaren „Leitfäden“ für die Psyche (Yogaphilosopie), Atem- und Bewegungsmeditationen (Meditation & Pranayama) – nur um einige zu nennen. 

Das ist EINHEIT. 

Und in der Einheit gibt es nur die Ganzheit – das ist ein ungeschriebenes Naturgesetz. 

Wie Du deine Selbstheilungskräfte aktivierst.

„Es ist nicht alles Gesundheit, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ eigentlich kann ich hier schon einen Punkt setzen, wäre da nicht die Frage: WAS IST GESUNDHEIT?“ und „WIE AKTIVIERE ICH MEINE SELBSTHEILUNGSKRÄFTE?“ – und damit einhergehend die Potentiale, die in mir schlummern?! 

Unser Atem ist der Schlüssel zu Aktivierung unserer Selbstheilungkräfte. Das mag sich im ersten Moment absurd anhören. Wissenschaftler und ganzheitliche Mediziner bestätigen aber, was im YOGA die Grundlage von allem ist: „Ist der Atem bewegt (tätig = cala), ist auch der Geist bewegt. Kommt der Atem zur Ruhe (untätig = niscala), beruhigt sich auch der Geist.“ (Hatha Yoga Pradipika 2.2). 

Besonders in Zeiten von Schnelllebigkeit, Burnout und (chronischen) Erkrankungen ist unser Atem enorm wertvoll. Atmung, unsere Gesundheit und die Stimmung hängen so eng zusammen. Es ist unmöglich ruhig zu atmen und gleichzeitig aufgeregt zu sein. Probier es aus…! Gleichzeitig nährt uns frische Luft und ein tiefer, ruhiger Atem bis auf Zellebene. Unser Atem nährt unsere Zellen. Waldspaziergänge, Pranayama Atemübungen, einmal Durchschnaufn…Yoga. 

YOGA ist das Einswerden mit unserem Atem und bringt Körper, Geist und Seele zusammen. Im Kern ist Yoga ein spiritueller Übungsweg. Aber was genau heißt das? Gehen wir kurz weg von dem abstrakten Bild des großen Ganzen, das sich bei dem Wort „spirituell“ vermutlich direkt aufbaut. Brechen wir es einmal herunter: Spiritus steht lateinisch für „ATEM“. Psyche steht altgriechisch für „Seele, Geist , Hauch oder auch ATEM“. Und der Körper (lateinisch corpus) ist sozusagen unser Resonanzgefäß durch das der ATEM fließt, schwingt, zirkuliert und für einen funktionierenden Stoffwechsel sorgt. Aus dem heraus können wir das Bild wieder aufziehen und uns viel besser mit dem großen Ganze verbinden und mit vollem Herzen aus ihm schöpfen. 

Unsere Yogapraxis und der Satz „YOGA ist das Einswerden mit unserem Atem und bringt Körper, Geist und Seele zusammen.“ zahlt auf ganzer Linie auf die Aktivierung unserer Selbstheilungskräfte ein.

Das ist FÜLLE. 

Wie Du mühelos meditierst.

Damit wir uns gut, gesund und selbstsicher fühlen, muss der Geist ruhig und klar sein und wissen, wo es lang geht. Meditation ist der Zustand, in dem unser Geist (unsere Gedankenwelt) zur Ruhe gekommen ist.

Besonders in turbulenten Lebensphasen kann diese Art des innerlichen Tiefgangs sehr heilsam sein, weil Du dir damit quasi einen Logenplatz im windstillen Auge des Wirbelsturms ergatterst. Aus dieser Stille und Gelassen-heit kannst Du die mentalen „Unruhestifter“ am besten wahrnehmen und auflösen. Es wird klarer und leichter – Innen wie Außen. 

Meditation kann schon bei ganz kleinen alltäglichen Tätigkeiten geübt werden. Richte zunächst deine volle Aufmerksamkeit das nächste Mal beim Geschirrwaschen oder Saugen auf nur diese eine Aktivität. Achte mal darauf, wie oft Du vielleicht mit den Gedanken abschweifst und nicht mehr bei der Sache bist. Oder das nächste Mal, wenn Du ein Gespräch mit jemanden führst: Wie sehr hörst Du voll und ganz zu, ohne direkt reagieren zu wollen?

Wenn wir uns zurückziehen in die Stille, um zu meditieren, hat das einen wesentlichen Grund: Wir legen den Fokus auf eine Tätigkeit, damit der Geistes zur Ruhe kommen kann. Das macht es uns viel leichter, uns präsent zu bleiben und uns bewusster auf unsere Gedanken- und Gefühlswelt einzulassen. Ohne Ablenkung von Außen.

Die Kunst der Meditation ist somit kein Mysterium und Meditation ist kein „starres Sitzen und Gedanken verbannen“. Meditation ist der direkte Zugang zur Innenwelt und gleichzeitig die klare Sicht auf die Außenwelt. Sie ist der freie Fluss unserer Lebensenergie (Prana). In diesem Zustand siehst du die Dinge wie sie sind, ohne Wertung.

Das ist KLARHEIT.

Wie Du Deinen eigenen Flow findest.

Klang ist ein Weg, um uns auf Neues und Positives (positive Vibes) einzuschwingen. Schwingungen, mit denen wir darüber hinaus auch Altes und Negatives auflösen können. Erfahrungen machen wir über unseren Körper. Jetzt geben wir ihm gezielt neue Impulse. 

Klang wirkt sich auf unseren gesamten Organismus aus und auch auf unsere Psyche, das hat auch die Wissenschaft erkannt. Der menschliche Körper besteht aus über 75 Billionen einzelnen Zellen, 100 Milliarden davon sind Nervenzellen. 70% des Wassers in unserem Körper befindet sich im Innern unserer Zellen, der Rest zwischen den Zellen. Die Vibrationen von beispielsweise Klangschalen und Mantra können bis auf Zellebene wirken, unsere Nervenzellen anregen und uns harmonisieren und energetisieren. Ja, sogar energetische Blockaden auflösen. Alles ist Schwingung. Schwingen wir doch in unserer natürlichen Frequenz! 

Übrigens: Was hat Dein Geist heute schon gefrühstückt? Wort ist Klang. Selbst einfache Worte im täglichen Umgang hinterlassen ihre Spuren. Die Nahrung des Geistes ist daher genauso wichtig wie die reichhaltige Nahrung, die wir unserem Körper geben wollen. In Gegenwart des Geistes ist es deshalb bereits reinigend und wohltuend, wenn wir unseren Worten bewusst Achtsamkeit schenken. 

Das ist LEICHTIGKEIT. 

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